Roswitha Völz ist eine deutsche Schauspielerin, Balletttänzerin und Synchronsprecherin. Viele kennen sie vor allem durch ihren Auftritt in der Kultserie Raumpatrouille Orion, wo sie als Tänzerin im „Starlight Casino“ zu sehen war. Doch ihr Leben besteht nicht nur aus diesem einen bekannten Moment. Roswitha Völz war Teil der deutschen Bühnen-, Fernseh- und Synchronwelt und gehört außerdem zu einer bekannten Künstlerfamilie.
- Wer ist Roswitha Völz?
- Frühes Leben von Roswitha Völz
- Roswitha Völz als Tänzerin und Schauspielerin
- Roswitha Völz und Raumpatrouille Orion
- Roswitha Völz und Wolfgang Völz
- Familie und Kinder von Roswitha Völz
- Spätere Arbeit und kulturelle Bedeutung
- Kurzinformationen zu Roswitha Völz
- Fazit
- kurze FAQs zu Roswitha Völz
Wer ist Roswitha Völz?
| Information | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Roswitha Völz |
| Geburtsname | Roswitha Karwath |
| Auch bekannt als | Roswitha Karwath-Völz |
| Geboren | Dezember 1934 |
| Geburtsort | Breslau, Niederschlesien (heute Wrocław, Polen) |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Schauspielerin, Balletttänzerin, Synchronsprecherin |
| Bekannt für | Den Galyxo-Tanz in Raumpatrouille Orion |
| Ausbildung | Klassische Ballettausbildung bei Tatjana Gsovsky |
| Ehepartner | Wolfgang Völz (verheiratet von 1955 bis zu seinem Tod 2018) |
| Kinder | Rebecca Völz und Benjamin Völz |
| Bekannte Produktionen | Raumpatrouille Orion (1966), Juchten und Lavendel (1958), Ödipussi (1988), Flitterabend |
| Weitere Tätigkeiten | Bühne, Kabarett, Revue, Synchronsprecherin |
| Aktiv seit | Anfang der 1950er Jahre |
| Vermächtnis | Teil der deutschen Fernsehgeschichte und Mitglied einer bekannten Schauspiel- und Synchronfamilie. |
Roswitha Völz wurde im Dezember 1934 in Breslau geboren. Ihr Geburtsname ist Roswitha Karwath. Sie ist auch als Roswitha Karwath-Völz bekannt. In ihrer Laufbahn arbeitete sie als Tänzerin, Schauspielerin und Synchronsprecherin. Besonders wichtig war ihre klassische Ballettausbildung, die ihr später viele Auftritte auf der Bühne ermöglichte.
Bekannt wurde Roswitha Völz vor allem durch ihren Auftritt in Raumpatrouille Orion aus dem Jahr 1966. Dort trat sie als Tänzerin im futuristischen „Starlight Casino“ auf. Dieser Auftritt blieb vielen Zuschauern im Gedächtnis, weil die Serie bis heute als Kultklassiker des deutschen Fernsehens gilt.
Frühes Leben von Roswitha Völz
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Roswitha Völz mit ihrer Familie in Berlin-Wilmersdorf. Schon früh kam sie mit der Welt der Bühne in Kontakt. Sie übernahm Komparsenrollen an der Deutschen Oper und arbeitete zeitweise auch im Kabarett. Das klingt glamouröser, als es war. Es war Arbeit, Disziplin und ziemlich sicher wenig roter Teppich.
Später begann sie eine klassische Ballettausbildung bei Tatjana Gsovsky, einer bekannten russischen Balletttänzerin. Diese Ausbildung war wichtig für ihre weitere Karriere. Sie lernte dort Körperbeherrschung, Ausdruck und Bühnensicherheit. Genau diese Fähigkeiten halfen ihr später bei ihren Auftritten als Tänzerin und Schauspielerin.
Roswitha Völz als Tänzerin und Schauspielerin
Als Tänzerin trat Roswitha Völz in verschiedenen Shows, Revuen und Programmen auf. Sie war unter anderem mit dem Circus Knie international unterwegs. In ihrer Karriere arbeitete sie auch mit bekannten Künstlern wie Peter Alexander, Marika Rökk und Caterina Valente. Solche Namen zeigen, dass sie in einer sehr lebendigen Unterhaltungswelt aktiv war.
Auch als Schauspielerin war Roswitha Völz zu sehen. Zu ihren bekannten Arbeiten gehören Juchten und Lavendel aus dem Jahr 1958, Flitterabend aus dem Jahr 1988 und Loriots Film Ödipussi aus dem Jahr 1988. Sie war keine Schauspielerin, die ständig im Mittelpunkt stand, aber sie hatte eine vielseitige Karriere. Und Vielseitigkeit ist bekanntlich das, was Menschen Karriere nennen, wenn niemand genau weiß, in welche Schublade man sie stecken soll.
Roswitha Völz und Raumpatrouille Orion
Der wichtigste öffentliche Erinnerungsmoment von Roswitha Völz ist ihr Auftritt in Raumpatrouille Orion. Die Serie wurde 1966 ausgestrahlt und gilt heute als eine der bekanntesten deutschen Science-Fiction-Produktionen. Roswitha Völz war dort als Tänzerin im „Starlight Casino“ zu sehen. Die futuristische Musik, die Kostüme und die Choreografie machten diese Szene besonders auffällig.
Ihr Tanz wurde als Galyxo bekannt. Für viele Fans ist dieser Auftritt ein Teil des besonderen Stils der Serie. Raumpatrouille Orion hatte zwar nur wenige Folgen, aber die Serie entwickelte über Jahrzehnte einen starken Kultstatus. Dadurch blieb auch der Name Roswitha Völz mit dieser Produktion verbunden.
Roswitha Völz und Wolfgang Völz
Roswitha Völz war mit dem Schauspieler und Synchronsprecher Wolfgang Völz verheiratet. Die beiden heirateten 1955. Wolfgang Völz wurde später durch viele Fernsehrollen und Synchronarbeiten bekannt. Auch in Raumpatrouille Orion spielte er eine wichtige Rolle als Mario de Monti.
Ihre Ehe dauerte viele Jahrzehnte. Im Jahr 2015 wurde über ihre diamantene Hochzeit berichtet, also über 60 Jahre Ehe. Das ist in der Unterhaltungsbranche fast schon ein statistischer Unfall, aber ein schöner. Die beiden lebten lange in Berlin-Wilmersdorf und waren eng mit der deutschen Schauspiel- und Synchronwelt verbunden.
Familie und Kinder von Roswitha Völz
Roswitha Völz und Wolfgang Völz hatten zwei Kinder: Rebecca Völz und Benjamin Völz. Beide wurden ebenfalls als Schauspieler und Synchronsprecher bekannt. Damit wurde die Familie Völz zu einer bekannten Künstlerfamilie im deutschen Sprachraum.
Besonders im Synchronbereich ist der Name Völz vielen Menschen vertraut. Auch wenn Zuschauer die Namen nicht immer kennen, haben sie Stimmen aus dieser Familie oft gehört. Das macht die Familie Völz zu einem interessanten Beispiel dafür, wie stark Schauspiel, Fernsehen und Synchronarbeit miteinander verbunden sein können.
Spätere Arbeit und kulturelle Bedeutung
Roswitha Völz arbeitete später auch als Synchronsprecherin. Sie trat nicht ständig öffentlich auf, blieb aber durch ihre Verbindung zu Film, Fernsehen und Hörspiel präsent. In späteren Jahren wurde sie auch durch Erinnerungen an Raumpatrouille Orion wieder von Fans wahrgenommen. Besonders Interviews und Rückblicke auf die Serie machten ihren Auftritt wieder sichtbarer.
Ihre Bedeutung liegt nicht nur in einer einzelnen Rolle. Roswitha Völz steht für eine Generation von Künstlerinnen, die Tanz, Bühne, Fernsehen und Synchronarbeit miteinander verbanden. Sie war Teil einer Zeit, in der das deutsche Fernsehen eigene Formen, eigene Stile und eigene Kultmomente entwickelte. Ihr Name bleibt besonders mit dem Galyxo-Tanz und der Familie Völz verbunden.
Kurzinformationen zu Roswitha Völz
| Thema | Information |
|---|---|
| Voller Name | Roswitha Völz |
| Geburtsname | Roswitha Karwath |
| Auch bekannt als | Roswitha Karwath-Völz |
| Geboren | Dezember 1934 |
| Geburtsort | Breslau |
| Beruf | Tänzerin, Schauspielerin, Synchronsprecherin |
| Bekannt durch | Raumpatrouille Orion |
| Ehepartner | Wolfgang Völz |
| Kinder | Rebecca Völz, Benjamin Völz |
Fazit
Roswitha Völz ist eine vielseitige deutsche Künstlerin. Sie wurde als Tänzerin ausgebildet, arbeitete auf Bühnen, war im Fernsehen zu sehen und wurde besonders durch Raumpatrouille Orion bekannt. Ihr Auftritt im „Starlight Casino“ bleibt bis heute ein Teil deutscher Fernsehgeschichte.
Gleichzeitig ist Roswitha Völz auch durch ihre Familie bekannt. Ihre Ehe mit Wolfgang Völz und die Karrieren ihrer Kinder Rebecca und Benjamin Völz verbinden sie stark mit der deutschen Schauspiel- und Synchronwelt. Wer nach Roswitha Völz sucht, findet also nicht nur eine einzelne Künstlerin, sondern ein Stück deutscher Kulturgeschichte.
kurze FAQs zu Roswitha Völz
1. Wer ist Roswitha Völz?
Roswitha Völz ist eine deutsche Tänzerin, Schauspielerin und Synchronsprecherin.
2. Wofür ist Roswitha Völz bekannt?
Sie ist besonders durch ihren Auftritt in Raumpatrouille Orion bekannt.
3. War Roswitha Völz mit Wolfgang Völz verheiratet?
Ja, Roswitha Völz war mit dem Schauspieler Wolfgang Völz verheiratet.
4. Hat Roswitha Völz Kinder?
Ja, ihre Kinder sind Rebecca Völz und Benjamin Völz.
5. Was war der Galyxo-Tanz?
Der Galyxo war ein futuristischer Tanz aus Raumpatrouille Orion, den Roswitha Völz aufführte.
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